Archiv

  • September 2022

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 20.09.2022 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Foto: Christoph Robiller
    Foto: Christoph Robiller

    Das Braune Langohr gilt als eine Waldfledermausart, die bevorzugt Quartiere in Baumhöhlen und Spalten aufsucht. Sie nutzt aber ebenso Gebäudequartiere, vor allem Dachböden. Dank ihrer breiten Flügel und großen Ohren können Braune Langohren im langsamen Flug sehr wendig in dichter Vegetation jagen. Dabei suchen sie auch die Oberfläche von Gehölzen nach Nahrung ab und können Beute im Rüttelflug ergreifen. Als Hauptnahrung dienen neben Zweiflüglern vor allem Schmetterlinge. An Fraßplätzen, zu denen große Beutetiere getragen werden, findet man deshalb charakteristische Ansammlungen von Schmetterlingsflügeln.

  • Vortrag im Ozeaneum im Rahmen der „Woche des Kranichs“

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 19.09.2022 in Meldungen

    "Glücksvögel – Das Jahr der Kraniche" am 29.9.2022

    Vortrag: "Glüchsvögel - Das Jahr der Kraniche" von C. Robiller
    Wann: Freitag, 29. September 2022 um 19.00 Uhr, Eintritt: 9 Euro
    Veranstalter: Ozeaneum Stralsund
    Wo: OZEANEUM Stralsund, Mehrzwecksaal, Eingang Tagungszentrum

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  • Vortrag im NMO Regensburg

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 06.09.2022 in Meldungen

    "Tiere der Nacht - Leben in Dämmerung und Dunkelheit" am 16.9.2022

    Vortrag: "Tiere der Nacht" von Christoph Robiller
    Wann: Freitag, 16.September.2022 um 19.30 Uhr, Eintritt: frei
    Veranstalter: Naturkundemuseum Ostbayern
    Wo: Naturkundemuseum, Am Prebrunntor 4, 93047 Regensburg

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  • August 2022

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 26.08.2022 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Foto: Christoph Robiller
    Foto: Christoph Robiller

    Das Graue Langohr ist eine typische Dorf-Fledermaus, die vorwiegend Kulturlandschaften besiedelt. Die Wochenstubenquartiere befinden sich fast ausschließlich in und an Gebäuden z.B. in Dachstühlen. Als Jagdgebiete nutzt die seltene Fledermaus in Mitteleuropa Wiesen, Weiden, Brachflächen, Obstgärten sowie Gehölzränder. Ein auffälliges Merkmal des Grauen Langohrs sind die sehr großen Ohren, die im angelegten Zustand wie kleine Widderhörnchen aussehen. Das Graue Langohr wird in der Roten Liste von 2020 als "vom Aussterben bedroht" geführt und unterliegt einem starken Bestandsrückgang.

  • Vortrag "Tiere der Nacht"

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 15.08.2022 in Meldungen

    zur BAT-NIGHT in Gotha am 26.8.2022

    Graues Langohr
    Graues Langohr

    BAT-NIGHT in und um den Tierpark Gotha
    Vortrag: "Tiere der Nacht" von Christoph Robiller
    Wann: Freitag, 26.08.2022 um 20.00 Uhr, Eintritt: frei
    Veranstalter: NABU-Kreisverband Gotha e.V.
    Wo: Tierpark, Töpfleber Weg 2, 99867 Gotha

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  • Juli 2022

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 14.07.2022 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Foto: Christoph Robiller
    Foto: Christoph Robiller

    Christoph Robiller war im Juli in Bulgarien unterwegs, mit dem haupsächlichen Ziel, Rosenstare zu erleben und an der Brutkolonie zu dokumentieren. Rosenstare leben in Steppen, Halbwüsten und Wüsten Mittelasiens und Südosteuropas und treten invasionsartig auf. Unregelmäßig brüten die geselligen Vögel auch in Rumänien und Bulgarien in teilweise sehr großen Kolonien. Ihre Brutplätze sind kleine Zwischenräume von Stein- und Geröllhaufen (bspw. in Steinbrüchen), in Felsspalten oder Klippen. Während der Brutzeit ernähren sich die Vögel hauptsächlich von Insekten, vorwiegend von Heuschrecken und Heupferden. Nach dem Flüggewerden der Jungen werden überwiegend Trauben und Maulbeeren verfüttert. Dieser Rosenstar trägt unreife Maulbeeren.

  • Juni 2022

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 18.06.2022 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Foto: Peter Wächtershäuser
    Foto: Peter Wächtershäuser

    Die aktuelle Fotoexkursion führte Peter Wächtershäuser nach Georgien, ein für Ornithologen sehr interessantes Land. Bemerkenswert war der Bestand der Schwarzstirnwürger, den Peter vorfand. In mehreren Brutrevieren konnte er sehr schöne Aufnahmen des starengroßen Würgers machen. Schwarzstirnwürger sind etwas kleiner als der Raubwürger und ernähren sich überwiegend von Insekten. Er bevorzugt einen offenen landwirtschaftlich extensiv genutzten Lebensraum. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war der Schwarzstirnwürger ein häufiger Brutvogel in den warmen und trockenen Regionen Deutschlands. Danach setzte unaufhaltsam der Bestandsrückgang ein. Die letzte Brut wurde 1987 in Baden-Württemberg nachgewiesen.

  • April 2022

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 18.04.2022 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Foto: Christoph Robiller
    Foto: Christoph Robiller

    Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,9 Metern zählt der Bartgeier zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt. Der Bartgeier verdankt seinen Namen dem auffälligen Kinnbart, den sowohl Männchen als auch Weibchen tragen. Diese majestätischen Vögel ernähren sich ausschließlich von Aas und Knochen. Ihre Magensäure ist die sauerste im ganzen Tierreich. So können sie die Knochen fast komplett verdauen und sich die Nährstoffe erschließen. Bartgeier sind standorttreu. Im Winter dehnen sie ihr Revier auf der Nahrungssuche etwas aus. In den Pyrenäen gibt es mehrere Futterstellen, die von den regionalen Naturschutzbehörden unterhalten werden. Mit einer Sondergenehmigung für Filmaufnahmen hatte ich die Möglichkeit an einem dieser Plätze mehrere Tage zu filmen und zu fotografieren.

  • Mai 2022

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 18.04.2022 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Foto: Christoph Robiller
    Foto: Christoph Robiller

    Raubwürger fressen je nach Jahreszeit große Insekten und kleinere Wirbeltiere wie Mäuse und Kleinvögel. Sie jagen entweder von Sitzwarten aus oder durch Herabstoßen aus dem Rüttelflug. Die Beute spießen sie zur Aufbewahrung auf Äste oder klemmen sie in Spalten ein. Raubwürger sind in halboffenen Landschaften wie Moorgebieten, Weideflächen oder Zwergstrauchheiden anzutreffen. Entscheidend dabei ist ein Wechsel aus offenen Bereichen und einzelnen Gebüschen, Sträuchern oder Bäumen, die als Ansitzwarte oder Niststätte dienen können.

  • März 2022

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 18.03.2022 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Foto: Christoph Robiller
    Foto: Christoph Robiller

    Mehrere Monate stand meine Kamerafalle in einem Biberrevier bis endlich einige Fotos vom scheuen Nager aufgenommen wurden (siehe Fotos in "Bildersuche"). Sehr überrascht war ich aber, als ich bei der letzten Kontrolle ein Foto der Europäischen Wildkatze auf meiner Speicherkarte fand. Wildkatzen sind extrem scheu und meiden menschliche Nähe. Sie sind in vielen Gegenden tagaktiv, ziehen sich in dichter besiedelten Regionen aber in die Nachtaktivität zurück. Wildkatzen verfügen über ein außergewöhnlich gutes Sehvermögen bei Dunkelheit.

  • Februar 2022

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 20.02.2022 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Foto: Christoph Robiller
    Foto: Christoph Robiller

    Während unserer Exkursionen auf Fuerteventura haben wir wieder einige Kragentrappen beobachtet. Das Verbreitungsgebiet der in Wüsten und Halbwüsten lebenden Vögel reicht von den östlichen Kanaren bis nach Nordafrika. Die Unterart der Saharakragentrappe auf Fuerteventura und Lanzarote ist etwas kleiner als die Nominatform und auf der Oberseite dunkler sowie stärker gebändert. Auf Fuerteventura ist die Art rückläufig.

  • Januar 2022

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 26.01.2022 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Foto: Christoph Robiller
    Foto: Christoph Robiller

    Auch in den milden Wintermonaten werden bei Kontrollen von Höhlen und Stollen durch Naturschützer verschiedene Fledermäuse in den Winterquartieren gefunden. Bemerkenswert ist die in Thüringen vorkommende Kleine Hufeisennase, die sich kopfunter an die Höhlendecke oder an seitlichen Vorsprüngen anhängt und ihren Körper in die Flughäute einschlägt. Ein kleiner Teil des Gesichtes ist zu sehen und der Nasenfortsatz ragt etwas heraus. Die Herzfrequenz sinkt auf unter zwölf Schläge pro Minute, die Atemfrequenz wird auf nur zwei Atemzüge pro Minute reduziert.

  • Dezember 2021

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 26.12.2021 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Foto: Christoph Robiller
    Foto: Christoph Robiller

    Der Sperber ist ein typischer Waldbewohner und ernärt sich überwiegend von Kleinvögeln. Das Männchen ist deutlich kleiner als das Weibchen und auf der Oberseite schiefergrau, oft bläulich gefärbt. Die Unterseite ist fein rostrot quer gebändert, was auch als "gesperbert" bezeichnet wird. Im Winter kann man den Sperber gelegentlich an Futterstellen von Kleinvögeln in Städten und Gärten beobachten. Dieses Männchen hatte scheinbar eine Ruhepause eingelegt, ehe es sich streckte und fortflog.

  • Frohe Weihnachten

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 23.12.2021 in Meldungen

    und ein gesundes Neues Jahr!

    Wir wünschen allen Freunden und Besuchern von Naturlichter.de ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes Neues Jahr!

    Seit dem Relaunch haben wir in den letzten Monaten zahlreiche neue Fotos in Galerien und im Online-Bildarchiv eingefügt, Filmsequenzen und Vortragsbeschreibungen aktualisiert und somit einen abwechslungsreichen und informativen Einblick in unsere naturfotografische Arbeit geschaffen. Wir freuen uns auf spannende Naturerlebnisse im nächsten Jahr und natürlich über weiterhin zahlreiche Besucher unserer Homepage.

    Peter Wächtershäuser und Christoph Robiller

  • November 2021

    veröffentlicht: Peter Wächtershäuser, 28.11.2021 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Foto: Peter Wächtershäuser
    Foto: Peter Wächtershäuser

    Der Krokodilwächter ist ein Regenpfeifer des mittleren und südlichen Afrika. Die Vögel leben hier an Sandbänken entlang großer Flüsse und Seen. Ihre Brutbiologie ist einzigartig unter den Watvögeln. Ihr Gelege vergraben die Altvögel unter einer 3 mm dicken Sandschicht und lassen so die heiße Sonne beim Brüten helfen. Nachts und bei kühler Witterung werden die 2-3 Eier aber in herkömmlicher Weise bebrütet. Diese Aufnahme entstand auf meiner aktuellen Fotoreise in Gambia.

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