Archiv

  • Februar 2024

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 19.02.2024 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Seidenschwanz (Bombycilla garrulus) von Christoph Robiller: 

    Seit längerer Zeit gab es wieder einen Einflug der wunderschönen Seidenschwänze in Thüringen. Sie sind gesellige Vogel und daher meist in Gruppen anzutreffen. Die Brutgebiete liegen in Skandinavien und Russland. Regelmäßig verlassen nur die äußerst nördlich beheimateten Populationen ihre Brutreviere und überwintern etwas südlich davon. Bei abnehmender Verfügbarkeit der Eberesche werden weitere Populationen zum Verlassen des Brutareals animiert. Großräumige Invasionen in Mittel- und manchmal in Südeuropa sind dann möglich.

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  • Januar 2024

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 28.01.2024 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Europäischer Biber (Castor fiber) von Christoph Robiller: 

    Nach dem Hochwasser kam der Frost und der Biber hat den Zugang zum Land an seiner Burg freigeräumt. Hier bewegt der Biber eine Eisplatte mit seiner Schnauze.

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  • Dezember 2023

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 09.01.2024 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Grünschwanz-Nektarvogel (Aethopyga nipalensis) von Peter Wächtershäuser: 

    Das Bild des Grünschwanz-Nektarvogel entstand währed Peters letzter Indien-Reise in den Mishim Hills Bergen. Die Nektarvögel sind eine Familie der Sperlingsvögel. Mit über 100 Arten sind sie in Afrika, Asien und Nordostaustralien verbreitet. Der lange gebogene Schnabel dient der Nahrungsaufnahme von Blütennektar und kleinen Insekten. Ökologisch gesehen sind sie das Gegenstück der Kolibris Amerikas. Nur ihr Flug ist nicht so gewand.

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  • November 2023

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 08.12.2023 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Europäischer Iltis (Mustela putorius) von Christoph Robiller:

    Der Europäische Iltis ist in nahezu ganz Europa verbreitet und zählt zu den häufigsten einheimischen Mardern. Sein Lebensraum sind eher die offenen Waldränder, aber auch Felder und Wiesen. Oft ist er in der Nähe von Gewässern und Feuchtgebieten zu finden. Er ist ein Fleischfresser, der sich bevorzugt von Amphibien wie Fröschen und Kröten ernährt. Beutetiere werden durch einen gezielten Nackenbiss getötet. Manchmal legt er auch einen Nahrungsvorrat im Bau an. Hier hat der Iltis eine Kröte erbeutet.

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  • Oktober 2023

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 07.11.2023 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Perlzwergkauz (Glaucidium perlatum) in Namibia (Afrika) von Christoph Robiller:

    Das Verbreitungsgebiet des Perlkauzes liegt in Afrika südlich der Sahara. Die 18-20 Zentimeter große Eule zählt zur Gattung der Sperlingskäuze (Glaucidium) und lebt in offenen Savannen mit kurzer Vegetation oder wenig Bewuchs, einigen vereinzelten Bäumen sowie dornigem Gebüsch. Sie sind Höhlenbrüter und nutzen gewöhnlich Baumhöhlen. Das Gelege besteht aus zwei bis vier Eiern.

    In dieser Situation hat das Weibchen gerade die Bruthöhle erreicht. 

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  • September 2023

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 04.10.2023 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Deadvlei im Sonnenaufgang (Namibia) von Christoph Robiller:

    Das Deadvlei in Namibia ist eine kleine, von Dünen umschlossene Ton-Pfanne in der Namib-Wüste. Das Deadvlei ist Teil des Namib-Naukluft-Nationalparks und ist vom nahegelegenen Sossusvlei zu Fuß erreichbar. Die Oberfläche des Senkengrundes wird überwiegend von einer weißlichen rissigen Ton-Schluff-Schicht gebildet. Charakteristisch und namensgebend für das Deadvlei sind die abgestorbenen Kameldornbäume (Vachellia erioloba). Aufgrund der extremen Trockenheit und der geschützten Lage sind die Baumskelette bis heute erhalten. Radiokarbondatierungen des Holzes ergaben, dass sie ein Gesamtalter von rund 850 Jahren haben, und die Bäume in der zweiten Hälfte des 14. und der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts abstarben.

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  • August 2023

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 06.09.2023 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Weißbart-Seeschwalbe (Rumänien) von Christoph Robiller:

    In diesem Jahr startete die Brutzeit im Donaudelta ziemlich spät und wir trafen im Spätsommer noch flügge Weißbartseeschwalben im Bereich der ehemaligen Brutkolonie an. Hier füttert der Altvogel seinen Jungvogel mit einer Froschlarve.

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  • Juli 2023

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 11.07.2023 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Kaukasischer Graukranich (Georgien) von Peter Wächtershäuser:

    Der Kaukasische Kranich (Grus grus archibaldi) ist die seltenste Unterart des Graukranichs.Sein Verbreitungsgebiet beschränkt sich auf ein kleines Gebiet im Osten der Türkei und wenige Vorkommen in Georgien, Armenien und im Iran. Der Brutbestand liegt wahrscheinlich unter 100 Paaren. Die Unterart ist etwas größer und schwerer als die Nominantform. Der wesentliche unterschied im Aussehen ist jedoch das fehlen der roten Kopfplatte und die weißgelbe Färbung der Iris.
    2008 wurde die Unterart erstmals beschrieben und nach dem amerikanischen Kranichforscher und Kranichschützer George Archibald benannt.

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  • Juni 2023

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 26.06.2023 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Jagdanflug der Blauracke (Rumänien) von Christoph Robiller:

    Die Blauracke (Coracias garrulus) ist mit ihren türkisblauen Gefiederbereichen und dem rötlich braunem Mantel sehr auffällig. Sie ist in Europa der einzige Vertreter der Familie der Racken. Die Balz und Paarbildung erfolgt bereits im Überwinterungsgebiet im südlichen Afrika oder auf dem Heimzug. Daher kann im Brutrevier eine oft nur wenige Tage andauernde Balz und Paarung beobachtet werden. Blauracken sind Höhlenbrüter und nutzen alte Spechthöhlen (meist vom Schwarzspecht oder Grünspecht) oder natürliche Höhlungen in Bäumen. Sie graben aber auch 50–60 Zentimeter tiefe Niströhren in Lehm- oder Lössabbrüche. In der Dobrudscha sind Blauracken daher oft in Brutgemeinschften mit Bienenfressern, Steinkäuzen und Turmfalken zu finden.

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  • Mai 2023

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 01.06.2023 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Ein Foto aus der Dobrudscha in Rumänien von Christoph Robiller:

    Die Balz- und Paarungszeit der Bienenfresser (Merops apiaster) kann im Mai und Anfang Juni über mehrere Wochen beobachtet werden. Die exotisch gefärbten Vögel brüten in teilweise recht großen Kolonien, in der Dobrudscha überwiegend an Lössabbrüchen in selbst gegrabenen Bruthöhlen. Diese offene Landschaft grenzt südlich an das Donaudelta an und bietet mit Grassteppen, Gebüschen, Weiden und kleinen Gehölzen ideale Lebensräume. Im August und September zeihen die Bienenfresser in das südliche Afrika, wo sie den Winter verbringen.

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  • April 2023

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 28.04.2023 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Ein Foto aus dem Donaudelta von Christoph Robiller:

    Die Bestände des Seeadlers (Haliaeetus albicilla) haben sich in den letzten Jahrzehnten im Donaudelta gut erholt. Der mächtige Greifvogel ist jetzt regelmäßiger Brutvogel. Im Rahmen einer Naturfilmdokumentation erhielt Christoph Robiller die Sondergenehmigung für Filmaufnahmen am Brutplatz des Seeadlers. Der 3 Meter durchmessende Horst befand sich in einer Weide in 20 Meter Höhe. Mit einer Micro-Kamera gelangen spektakuläre Aufnahmen. Neben dem Naturfilmprojekt sind eine Ausstellung im Naturkundemuseum Erfurt und ein prachtvoller Bildband in Arbeit. Weitere Informationen finden Sie in Kürze in Aktuelles.

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  • März 2023

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 24.03.2023 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Ein Foto an der Biberburg von Christoph Robiller:

    Der Europäische Biber (Castor fiber) hat sich nach der großflächigen Ausrottung im letzten Jahrhundert wieder gut erholt. Sein Bestand in Deutschland wird auf mehr als 30.000 Tiere geschätzt. Er erschließt sich zunehmend kleinere Bachläufe in abgelegenen Biotopen als neue Lebensräume, so auch im Thüringer Wald. Als geschickter Baumeister gestaltet er die Landschaft um und schafft durch den Biberdamm neue Teiche und kleinere Tümpel, die eine unglaubliche Artenvielfalt nach sich ziehen. Die Biberburg wird angelegt, wenn das Ufer zu flach ist, also keine Möglichkeit für Biberbaue in einer Uferböschung besteht. Der Zugang zur Burg liegt stets 60 cm unter der Wasseroberfläche, der Wasserspiegel wird durch den Staudamm in ensprechender Höhe gehalten.

    Nachts geht es in diesen Tagen manchmal recht wild an der Biberburg zu...

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  • Februar 2023

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 28.02.2023 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Ein Foto vom Kerkini-See in Griechenland von Christoph Robiller:

    Die Krauskopfpelikane (Pelecanus crispus) sind durchschnittlich etwas größer als die häufigeren Rosapelikane und fallen durch ihre krausen Nacken- und Kopfedern auf. Im Prachtkleid sind die Kehlsäcke der Männchen intensiv rot und im Schlichtkleid gelb gefärbt. Sein vorkommen beschränkt sich auf die Paläarktis mit einem Bestand von etwa 4000–5000 Brutpaaren. Die größte Kolonie befindet sich mit 500–1400 Brutpaaren am Prespasee in Griechenland, die zweitgrößte mit ca. 400 Brutpaaren im rumänischen Teil des Donaudeltas. Das Foto zeigt eine turbulente Szene beim Fischen. Fische werden mit dem kescherartigen Schnabel aus dem oberflächennahen Wasser gefangen.

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  • Januar 2023

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 26.01.2023 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Ein Foto der letzten Afrika-Exkursion von Peter Wächtershäuser:

    Der Löwe (Panthera leo) ist das größte Landraubtier Afrikas. Erwachsene Männchen haben eine dunkelbraune bis schwarze Mähne. Lange und dunkle Mähnen sind ein Zeichen für eine gute körperliche Verfassung. Die in Rudeln lebenden Großkatzen haben keine natürlichen Feinde. Jedoch sorgen Lebensraumzerstörung, direkte Verfolgung durch den Mensch und der Verlust der Nahrungsgrundlage für das Dezimieren der Bestände. In den meisten Ländern Afrikas werden Löwen als gefährdet eingestuft. Die Westafrikanische Population gilt als vom Aussterben bedroht.

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  • Dezember 2022

    veröffentlicht: Christoph Robiller, 26.12.2022 in Foto des Monats

    Foto des Monats

    Die Sahara-Kragentrappe (Chlamydotis undulata fuertaventurae) kommt auf Fuerteventura und Lanzarote als Unterart vor. Sie lebt in Stein- und Sandsteppen, Halbwüsten und Wüsten. Während der Balz präsentieren die Hähne die sonst verborgenen weißen Schmuckfedern an Hals, Scheitel und Brust. Die Schmuckfedern werden wie ein Kragen aufgestellt, wobei Kopf und Hals darunter nicht mehr sichtbar sind. Der Hahn läuft oder rennt dabei gradlinig oder in kreisförmigen Bahnen.

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